Tuesday, May 17, 2005

Nelson - Picton und Lochmara Lodge

Ausgeschlafen aber trotzdem mit mueden Knochen geht es weiter nach Picton. Eine Nacht in einem cosy hostel mit warmem Spa (wirlpool) und heissem Apple Crumble mit Vannilleeis zum Allabendlichem Nachtisch. UND noch dazu brennt mir Simon, ein emigrierter deutscher hier lebend alle meine noch ausstehenden Bilder CDs - umsonst!
Picton ist ein Nest, mit dem Rad hat man es in 10 min gesehen, zu Fuss haette man noch etwas mehr vom Tag gehabt. Eigentlich koennte man hier bestimmt schoene Tagestouren unternehmen, aber ich hab erstmal genug davon. Ebenfalls ist es das Tor zu den Marlborough Sounds und dem Queen Charlotte Track - aehnlich desm Abel Tasman Track ein drei Tagesmarsch mit schoenen Aussichten nur ohne Sandstraende. Ich entscheide mich fuer den Mittelweg und buche uns fuer Lochmara Lodge am Wanderweg gelegen ein.

Die Lodge ist mit das beste Hostel was ich auf der ganzen Reise kennenlerne! Der einzige Weg dorthin mit dem Wassertaxi oder zu Fuss 2h durch die Pampa laufen (also doch eher Taxi). Da wir Nebensaison haben ist es absolut kein Problem Betten zu bekommen und waehrend den 4 Naechten die wir hierbleiben haben wir auch ein Zimmer fuer uns ganz alleine! Eine Riesenveranda, ueberall Liegestuehle, Sitzgelegenheiten und Haengematten. Free Kajaks und Muscheln zum Selbersuchen. Eine riesen Kueche, super gepflegt und absolut alles vorhanden was man zum Kochen braucht. Im Wohnbereich ein Kamin mit gemuetlichen Sofas. Und das Beste: ein grosses Puzzleboard! In 5 Tagen schaffe ich es zu zwei Puzzlen, die mal etwas kreativer sind. Waehrend man hiesige Puzzle einfach nach dem Bild nachpuzzelt sieht man hier das Bild aus dem Winkel des Betrachters - coole Sache und etwas anspruchsvoller, Stundenfuellender.

Tagesausflug auf den Queen-Charlotte Track, da ich doch nicht still sitzen kann. Wunderschoene Blicke auf weitausladende Fjorde, es hat den Anschein, als waere man auf einer einzigen grossen Insel. Baumfarne, Regenwaldbaeume und Buesche und was es hier auch gibt sind "Tee Baeume" (Teebaum Oel, tee tree).Zwar ist der Track nicht so bekannt wie Abel Tasman (guckt man auf die Besucherzahlen), so treffe ich doch mehr Leute an einem Tag als im Abel Tasman Park. Hier ist es eben viel einfacher zu reisen, da man von Lodge zu Lodge laufen und sein Gepaeck mit dem Boot jeden Tag hinterhergefahren bekommen kann. Trotzdem, ich hab ja Urlaub, also muss ich nicht staendig durch die Gegend tappen, sondern darf auch mal ein paar Tage an einem schoenen Fleck verweilen :o)

Abends im Spa sich getummelt, super gepflegt und gut in Schuss! Die Akkustik war prima, Harald war mal wieder zum Singen animiert und ich bin spontan darauf eingegangen - so wurden wir spaeter auch zu unserem tollen Konzert beglueckwuenscht.
Auf Durchreise ist ein Paar, das mir schon im Abel Tasman ueber den Weg gelaufen ist - wie auch ich zur Entspannung hier. Und zuerst dachte ich noch, das waere eine einzigartige Idee.

Muscheln sammeln, direkt am Strand und Abends mit Pasta und reichlich Knoblauch verzehren. Wenn man eben keinen Supermarkt in der Naehe hat, kann man sich auch anders aushelfen - dank Mutter Natur! Zum Haus-Service gehoert u.a. das Angebot auf heissen Apple Crumble mit Vanille Eis, was sich andere Gaeste gut schmecken lassen. Anscheinend ist das ein britisches Nationalgericht, was es in NeuSeeland sehr weit gebracht hat! Natuerlich hab ich das Rezept dabei.....

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