Abel Tasman Nationalpark
Essen kaufen, packen und am Morgen frueh losfahren. Wir sind zu viert, den fuenften treffen wir in Motueka - Jonna aus Adelaide, der mit seinem Mountainbike die komplette Suedinsel erkundet. Spontan hat sich noch ein deutscher angeschlossen, so dass wir von 3 auf eine lustige 5 Manntruppe angewachsen sind! In Maharau mieten wir Kajaks, 2 Tandem und ein Single, Sea kayaks. Der Unterschied: groesser und mit zusaetzlichem Steuerruder am Ende versehen. Nach 2h Sicherheitsbelehrung und Gepaeck verstauen waten wir in das kuehle Wasser des Tasmanischen Meeres. Die Landschaft zieht nun vom Wasser aus an uns vorueber. Seltsame lustige Voegel im Wasser und in der Luft. Ab und zu ein paar schoene Wellen, es geht auf und ab und macht richtig Spass! Kaum am Zielort angekommen faengt es an zu regnen, das Wetter schlaegt um und das Zelten verlagert sich ins Nasse. Wir haben die einzigen Zelte hier und den gesamten Zeltplatz fuer uns alleine. Der naechste Tag ist trockener, aufgelockerter und ich in besserer Paddelstimmung - Ausgeschlafen! Seehunde spielen am Rand, wir koennen mit den Kajaks ganz nahe Ranfahren und ihnen beim in der Sonne aalen und spielen zugucken. Die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser, kleine Wellen reflektieren und geben ein silbriges Gesamtbild ab. Am Nachmittag geben wir die Kayaks zurueck und laufen zum naechsten Zeltplatz. Ein gigantischer Sonnenuntergang. Welch Farben! unvorstellbar und super kitschig, aber super schoen! Berge und Himmel spiegeln sich im Wasser, der Himmel brennt, dann ist er pink am Ende schwarz. Huebscher Zeltplatz nahe der Furt, die wir am naechsten Morgen in Sandalen ueberqueeren muessen. Der deutsche verlaesst uns am 2. Tag, Jonna am 3. Tag, sodass nur noch Anna, Alister und ich den Norden des Parks erwandern. Die Hose bis zu den Oberschenkeln hochgekrempelt, das Wasser reicht bis ueber die Knie, waten wir durch die Furt, die sich nur bei Ebbe einstellt und vielleicht ein bis zwei Stunden spaeter sogar trocken gewesen waere. Das sieht schon klasse aus, Anna vor uns bis zu den Oberschenkeln im Wasser und drumherum: Wasser. Ueber Muschelberge an die andere Seite. Viele kleine Krebse fliehen in ihre Loecher, sobald wir auf dem Trockenen ankommen. Von jetzt an geht die Wanderung durch Regendwald und weiche Sandstraende - letzteres ist mit dem Gepaeck noch am Anstrengensten und erinnert mich an Zirkeltraining in der Schule: auf einer weichen Matte fuer eine bestimmte Zeit laufen. Hier eben so lange, bis der Weg vom wunderschoenen Strand in den Wald fuehrt. Nachtlager ist direkt an der Beach. Heute Nacht keine Huette in der Naehe, sondern nur wir drei unter dem Sternenhimmel. Sonnenuntergang am Separation Point mit Blick auf Farewell Spit, den noerdlichsten Landstreifen der Suedinsel. Vor und unter uns spielen Seehunde im Wasser, es windet ganz schoen. Zur Belohnung ein traumhafter Sonnenuntergang!!!
Was ist schoener als Abends muede ins Bett zu gehen, es ist dunkel und gibt einem das Gefuehl auf Bettgehzeit, obwohl es vielleicht gerade mal 20-21h ist? Und was koennte so schoen sein wie morgens von der Sonne geweckt zu werden, die direkt aus dem Wasser auftaucht und die ganze Gegend in ein rot orangenes Licht taucht?
Anna nimmt fast jeden Morgen ein Bad im kuehlen nass - das ist aber auch ein bisschen hardcore, da wir schon seit einiger Zeit Winter in NeuSeeland haben.
Heute also der letzte Tag und ebenfalls der Anstrengendste. Es geht so gut wie nur bergauf und die letzte halbe Stunde kaempfe ich ganz schoen. Da war es sogar im Fjordland einfacher - das Zelt ist einfach viel zu schwer und unhandlich, aber man macht es ja nicht alle Tage! Aber auf jeden Fall lohnt es sich schon wegen des Blicks. Von oben sieht man auf das Meer, Straende, wasserleere Gegenden in denen die Ebbe bereits Gesicht zeigt: kleine Fluesschen dort wo vorher noch eine durchgaengige dunkelblaue Flaeche gewesen ist.
Bevor uns das Wassertaxi in Toteranui wieder abholt geht es noch einmal baden. Die Sonne scheint heute so schoen, der Strand ist einfach traumhaft und es ist warm genug an Land, um das Wagnis wenigstens einmal einzugehen!
Blick vom Wassertaxi auf die vorbeirasende Kueste, auf Seehunde und Baumfarne, KOrmorane und Moewen.....
Was ist schoener als Abends muede ins Bett zu gehen, es ist dunkel und gibt einem das Gefuehl auf Bettgehzeit, obwohl es vielleicht gerade mal 20-21h ist? Und was koennte so schoen sein wie morgens von der Sonne geweckt zu werden, die direkt aus dem Wasser auftaucht und die ganze Gegend in ein rot orangenes Licht taucht?
Anna nimmt fast jeden Morgen ein Bad im kuehlen nass - das ist aber auch ein bisschen hardcore, da wir schon seit einiger Zeit Winter in NeuSeeland haben.
Heute also der letzte Tag und ebenfalls der Anstrengendste. Es geht so gut wie nur bergauf und die letzte halbe Stunde kaempfe ich ganz schoen. Da war es sogar im Fjordland einfacher - das Zelt ist einfach viel zu schwer und unhandlich, aber man macht es ja nicht alle Tage! Aber auf jeden Fall lohnt es sich schon wegen des Blicks. Von oben sieht man auf das Meer, Straende, wasserleere Gegenden in denen die Ebbe bereits Gesicht zeigt: kleine Fluesschen dort wo vorher noch eine durchgaengige dunkelblaue Flaeche gewesen ist.
Bevor uns das Wassertaxi in Toteranui wieder abholt geht es noch einmal baden. Die Sonne scheint heute so schoen, der Strand ist einfach traumhaft und es ist warm genug an Land, um das Wagnis wenigstens einmal einzugehen!
Blick vom Wassertaxi auf die vorbeirasende Kueste, auf Seehunde und Baumfarne, KOrmorane und Moewen.....


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