Mt. Cook
MOrgens geht es kurz noch zur kleinen Kapelle am Lake Tekapoh und kurz danach durch die bergige Landschaft mit viel Wald an weiter Flaeche gen Mt. Cook, zu dem nur eine einzige Strasse fuehrt (ansonsten koennte man ihn auch von der Westkueste her erreichen, so halt nicht). Autofahren in NeuSeeland ist verdammt einfach, Automatik-Getriebe. An die linke Seite gewoehne ich mich fast sofort, also kein grosses Problem. Es gibt zum Glueck auch viele Photo-Buchten, an denen ich halt machen kann um die Landschaft gleich etwas intensiver zu geniessen als durch die Windschutzscheibe. Die Wolken werden dichter, die Berge massiver in ihrer Gestalt, bis wir nur noch ganz klein auf der Strasse erscheinen im Vergleich zu unserer Umgebung. Im Visitor-Centre von Mt.Cook erfaehrt man so ziemlich alles ueber die Geschichte der Besteigungen, Abstuerze, Wanderwege und Tiere die hier hausen. Nach kurzem Picknick geht es gen Berg - eine kurze Wanderung (Kea-Point track) von 2-3h return (= hin un zurueck) vorbei an stacheligen Bueschen, flechten- und moosbewachsenen Bauemen, Felsen und hohen Bergen die sich auf beiden Seiten des Weges aufbaeumen. Am Ende versperrt eine Morraene den weiteren Aufstieg und laeutet die End-Pause vor dem Abstieg ein. Mt.Cook kleidet sich heute in weiss, dichte Nebelschwaden liegen auf ihm, dafuer ein wunderbarer Blick auf den Gletscher der sich links von uns erhebt. Ab und zu geht eine Geroell-Lawine mit starkem Getoese ab - allerdings in sicherer Entfernung. Nach dem Spaziergang geht es weiter zum Uebernachtungsziel, einer kleinen Farm. Der Eigentuemer, ein Mann in den besten Jahren ;-) teilt sich zusammen mit Backpackern und Hilfskraeften die Kueche und das Wohnzimmer. Somit wird der Aufenhalt gemuetlich fuer uns - es ist alles vorhanden, was man zum Kochen oder leben braucht! Zum ersten Mal wird mir bewusst, dass neben den dt. sehr viele Israeli nach Neu-Seeland reisen - sie machen fast 80% der hier anwesenden aus. Ein nettes Voelkchen, das gemeinsam kocht und sich als Gruppe sehr wohl fuehlt - obgleich sie sich zufaellig heute Abend hier kennengelernt haben. Ganz anders als die deutschen, nicht so verschlossen sich gegenueber sondern sehr offenherzig. Viele dt. die hier zusammenreisen sind unnahbar, solange sie nicht alleine das Land kennenlernen wollen. Schoen, mal eine andere Seite kennenzulernen!
Frueh morgens am naechsten Tag erklimme ich den Hausberg des Farmers. Doch ganz schoen anstrengend und dauert laenger als ich erwartet hatte. Doch es hat sich gelohnt: unter mir das Wolkenmeer und im Blickwinkel die schneebedeckten Berge, das Highlight in weiter Entfernung ist der Gipfel von Mt.Cook!
Frueh morgens am naechsten Tag erklimme ich den Hausberg des Farmers. Doch ganz schoen anstrengend und dauert laenger als ich erwartet hatte. Doch es hat sich gelohnt: unter mir das Wolkenmeer und im Blickwinkel die schneebedeckten Berge, das Highlight in weiter Entfernung ist der Gipfel von Mt.Cook!


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