Great Ocean Road
In Anlehnung an den Highway No. 1 zw. San Francisco und L.A. haben die Australier in den 30er Jahren beschlossen "sowas brauchen wir auch" und den Bau einer kurvigen Kuestenstrasse begonnen. Bisher bestand der Sinn in der Verbindung zw. Melbourne und Adelaide hauptsaechlich im Transport von Guetern und Rohstoffen, nicht aber von malerischen Ausfahrten mit dem Automobil. Kurvig schlaengelt sich die Strasse direkt am Wasser oder hoch darueber mit Tiefblicken in den Abgrund an der Kuestenlinie entlang und gibt einen wunderbaren Blick aufs Meer. Weiter Himmel, blaues Meer, Kliff, schroffe Felsen und natuerlich jede Menge Sandstraende. Mit einer 1 day tour geht es fuer mich um 7.10 am Morgen los, der kleine Coach ist vollbesetzt und es gibt free Coffee, Tea & Biscuits - was hier im Sueden schon wieder etwas besonderes ist, da alles was man so zum Leben braucht im Vgl. zu Nordaustralien etwas teurer ist (das sein engl. Satzbau mit Hilfestellung - so faengt es an....). Unser Fahrer haelt an vielen Aussichtspunkten, ab und zu erscheint ein Leuchtturm auf einer vorgelagerten Klippe oder Halbinsel. Waehrend der erste Part noch gut mit dem Surfboard zu erkunden ist, wird der zweite Teil der Reise schon interessanter mit gigantischen Klippen - und das alles bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Futter fuer die Seele nach den kalten Tagen hier unten.
Auf der Fahrt gibt es unterschiedliche Highlights. Einerseits natuerlich "the 12 Apostels" und "london bridge" als Naturschauspiel, andererseits wildlebende Koalas gegen Mittag, die uns von ihren Baeumen aus gelassen nachblicken. Und sie sind sooo suess!!! Fortuna ist mir hold, da ich mal wieder schlendere und mir sehr viel Zeit nehme, sitzt doch glatt ein Prachtexemplar in 3m Hoehe im Baum und guckt mich neugierig aber auf Abstand gehalten an - Fotopause, bis er genervt den Rueckzug antritt. 2 Beweise also, a) es gibt Koalas in Australien und nicht nur in den Wildlife Parks und b) sie bewegen sich auch wirklich und nicht nur die Hand in den Mund....
Als Segler im 18. Jh. nach Melbourne reisten wussten sie sobald die "piglets" in Sicht kamen, dass die Stadt nicht mehr weit entfernt sein kann. Doch die Kueste ist hier besonders teuflisch, das Wetter schlaegt innerhalb von 3h um und Stuerme lassen Segelschiffe jeglicher Groesse erbarmungslos stranden oder an den Klippen zerschellen. Und doch ist es fuer die Seefahrer jedes Mal etwas besonderes, wenn sie an den Piglets vorueberkommen, sie sollen gutes verheissen trotz Gefahr, die von der Kueste aus ausgeht. Relativ schnell wurden die "Piglets" zu Orientierungspunkten fuer Seefahrer vom Wasser aus, als Botschaft "von hier aus um Tasmanien herum segeln und in den Hafen von Melbourne gelangen", nicht aber zwischen der Insel und den Klippen direkt hindurchzusegeln, auch wenn es Zeit spart. Der 'gute Ruf' der "Piglets" fuehrte schliesslich zur Namensgebung "Apostel", aber 12 waren es in der Geschichte nie. Auch streiten sich die Reisefuehrer, sowie die Gelehrten darum, was denn nun eigentlich ein Apostel ist und was nicht, so variiert die Zahl von 8 bis 11 - die Gaengigste Annahme liegt allerdings bei 8. Trotzdem, es scheint ein recht heiliger Ort zu sein, drum kommt der Name der '12 Apostel' schon eher zu Stande.
Geruhsam ragen sie aus dem Wasser, wie Riesen aus einer vergangenen Epoche. Die Wellen brechen an den steilaufragenden Sandsteinfelsen, die direkt vor der Kueste zu finden sind. Lange Sandstraende erstrecken sich an der Kueste. Australien ist phantastisch. Wo auch immer eine Touristen-Attraktion den Besucher lockt, die Australier sind geruestet. So gibt es viele Autobuchten und an den Aposteln natuerlich ebenfalls grosse Parkplaetze, weit ausfuehrende Erklaerungen und gut ausgebaute Wanderwege.
Zum Nachschlagen fuer die Nichtmitreisenden sind: London Bridge, The Loch Ard Gorge
Auf der Fahrt gibt es unterschiedliche Highlights. Einerseits natuerlich "the 12 Apostels" und "london bridge" als Naturschauspiel, andererseits wildlebende Koalas gegen Mittag, die uns von ihren Baeumen aus gelassen nachblicken. Und sie sind sooo suess!!! Fortuna ist mir hold, da ich mal wieder schlendere und mir sehr viel Zeit nehme, sitzt doch glatt ein Prachtexemplar in 3m Hoehe im Baum und guckt mich neugierig aber auf Abstand gehalten an - Fotopause, bis er genervt den Rueckzug antritt. 2 Beweise also, a) es gibt Koalas in Australien und nicht nur in den Wildlife Parks und b) sie bewegen sich auch wirklich und nicht nur die Hand in den Mund....
Als Segler im 18. Jh. nach Melbourne reisten wussten sie sobald die "piglets" in Sicht kamen, dass die Stadt nicht mehr weit entfernt sein kann. Doch die Kueste ist hier besonders teuflisch, das Wetter schlaegt innerhalb von 3h um und Stuerme lassen Segelschiffe jeglicher Groesse erbarmungslos stranden oder an den Klippen zerschellen. Und doch ist es fuer die Seefahrer jedes Mal etwas besonderes, wenn sie an den Piglets vorueberkommen, sie sollen gutes verheissen trotz Gefahr, die von der Kueste aus ausgeht. Relativ schnell wurden die "Piglets" zu Orientierungspunkten fuer Seefahrer vom Wasser aus, als Botschaft "von hier aus um Tasmanien herum segeln und in den Hafen von Melbourne gelangen", nicht aber zwischen der Insel und den Klippen direkt hindurchzusegeln, auch wenn es Zeit spart. Der 'gute Ruf' der "Piglets" fuehrte schliesslich zur Namensgebung "Apostel", aber 12 waren es in der Geschichte nie. Auch streiten sich die Reisefuehrer, sowie die Gelehrten darum, was denn nun eigentlich ein Apostel ist und was nicht, so variiert die Zahl von 8 bis 11 - die Gaengigste Annahme liegt allerdings bei 8. Trotzdem, es scheint ein recht heiliger Ort zu sein, drum kommt der Name der '12 Apostel' schon eher zu Stande.
Geruhsam ragen sie aus dem Wasser, wie Riesen aus einer vergangenen Epoche. Die Wellen brechen an den steilaufragenden Sandsteinfelsen, die direkt vor der Kueste zu finden sind. Lange Sandstraende erstrecken sich an der Kueste. Australien ist phantastisch. Wo auch immer eine Touristen-Attraktion den Besucher lockt, die Australier sind geruestet. So gibt es viele Autobuchten und an den Aposteln natuerlich ebenfalls grosse Parkplaetze, weit ausfuehrende Erklaerungen und gut ausgebaute Wanderwege.
Zum Nachschlagen fuer die Nichtmitreisenden sind: London Bridge, The Loch Ard Gorge


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